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known_hosts-Datei nicht im Klartext speichern

In der known_hosts-Datei werden die Host-Informationen standardmässig im Klartext gespeichert:

# cat ~/.ssh/known_hosts
tinderbox.chruetertee.ch ssh-dss AAAAB3Nz...
gecko.chruetertee.ch ssh-rsa AAAAB3Nza...

Möchte man diese Host-Informationen als Hash speichern, kann die -H Option von ssh-keygen verwendet werden. Mit der -f Option wird die known_host-Datei angegeben:

# ssh-keygen -H -f ~/.ssh/known_host
/home/test/.ssh/known_hosts updated.
Original contents retained as /home/test/.ssh/known_hosts.old
WARNING: /home/test/.ssh/known_hosts.old contains unhashed entries
Delete this file to ensure privacy of hostnames
# rm -P ~/.ssh/known_hosts.old
# cat ~/.ssh/known_hosts
|1|3mPb1LTGd6JcOEruhCeEwoKNcRw=|FK2w/R45eucQMPSamG0zL1J3X9c= ssh-dss AAAAB3Nz...
|1|H3x4+97tRe1P86/VN2mKcS3VPig=|2qO9hySuF/yMByLWLdMEXgn9XYc= ssh-rsa AAAAB3Nz...

Neue Einträge werden weiterhin im Klartext gespeichert. Führt man danach ssh-keygen -H nochmals aus, werden nur die neuen Einträge geändert. Auf FreeBSD ist ssh-keygen standardmässig im Basissystem vorhanden. Mehr Informationen zu ssh-keygen findet man in der Manpage ssh-keygen(1).

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Ausgabe von ls sortieren

Mit Hilfe der -t Option kann die Ausgabe von ls nach der Modifikationszeit der Dateien sortiert werden:

# ls -lt
total 387156
-rw-r--r--   1 beat  users  160005266 Mar 11 14:54 src.tar.bz2
-rw-r--r--   1 beat  users  212539313 Mar 11 11:08 obj.tar.bz2
-rw-r--r--   1 beat  users   18239398 Jan 13  2010 WLAN_NE785.zip
-rw-r--r--   1 beat  wheel    5172378 Jan 12  2010 Wlan-ANE762-1_4_5_1.zip

Soll die Ausgabe in umgekehrter Reihenfolge erfolgen, kann zusätzlich die -r Option verwendet werden:

# ls -lrt
total 387156
-rw-r--r--  1 beat  wheel    5172378 Jan 12  2010 Wlan-ANE762-1_4_5_1.zip
-rw-r--r--  1 beat  users   18239398 Jan 13  2010 WLAN_NE785.zip
-rw-r--r--  1 beat  users  212539313 Mar 11 11:08 obj.tar.bz2
-rw-r--r--  1 beat  users  160005266 Mar 11 14:54 src.tar.bz2

Sollen die Dateien nach ihrer Grösse sortiert werden, so kann die -S Option verwendet werden:

# ls -lrS
total 387156
-rw-r--r--  1 beat  wheel    5172378 Jan 12  2010 Wlan-ANE762-1_4_5_1.zip
-rw-r--r--  1 beat  users   18239398 Jan 13  2010 WLAN_NE785.zip
-rw-r--r--  1 beat  users  160005266 Mar 11 14:54 src.tar.bz2
-rw-r--r--  1 beat  users  212539313 Mar 11 11:08 obj.tar.bz2

Mehr Informationen und alle Optionen von ls findet man in der Manpage ls(1).

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VuXML-Datei abfragen

Mit Hilfe von portaudit kann überprüft werden ob auf einem System Ports mit bekannten Sicherheitsproblemen installiert sind. Diese Informationen sind in der VuXML-Datei gespeichert. Mit Hilfe von vxquery kann die VuXML-Datei nach bestimmten Ports und Versionen abgefragt werden. Im FreeBSD-Portbaum findet man vxquery unter security/vxquery:

# cd /usr/ports/security/vxquery && make install clean

Nun muss vxquery der Pfad zur VuXML-Datei und der Port mit Versionsangabe übergeben werden. Sind für diese Version Sicherheitsprobleme bekannt, werden diese angezeigt:

# vxquery /usr/ports/security/vuxml/vuln.xml firefox-3.6.3,1
Topic: mozilla -- multiple vulnerabilities
Affects:
    3.6.*,1 < firefox < 3.6.4,1
    3.5.*,1 < firefox < 3.5.10,1
    linux-firefox-devel < 3.5.10
    2.0.* < seamonkey < 2.0.5
    3.0 <= thunderbird < 3.0.5
References:
    cvename:CVE-2008-5913
    cvename:CVE-2010-0183
    cvename:CVE-2010-1121
    cvename:CVE-2010-1125
    cvename:CVE-2010-1197
    cvename:CVE-2010-1199
    cvename:CVE-2010-1196
    cvename:CVE-2010-1198
    cvename:CVE-2010-1200
    cvename:CVE-2010-1201
    cvename:CVE-2010-1202
    cvename:CVE-2010-1203
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-33.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-32.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-31.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-30.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-29.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-28.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-27.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-26.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-25.html
<URL:http://vuxml.freebsd.org/99858b7c-7ece-11df-a007-000f20797ede.html>
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Dateien nach Grösse suchen

Möchte man nach Dateien suchen welche grösser als eine gewisse Grösse sind, kann dazu die -size Option von find benutzen. Im folgenden Beispiel wird nach allen Datein gesucht, welche grösser als 6MB sind:

# du -h *
 10M    datei1
5.0M    datei2
# find . -size +6M
./datei1

Auf FreeBSD ist find standardmässig im Basissystem vorhanden. Mehr Informationen zu find findet man in der Manpage find(1).

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Label- und Partitionseditor von sysinstall verwenden

Seit FreeBSD 6.3 kann der Label- und Partitionseditor von systinstall (sade) auch nach der Installation auf der Kommandozeile verwendet werden:

# sade

Mehr Informationen zu sade findet man in der Manpage sade(8).

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Automatisches Aktualisieren von Konfigurationsdateien

Verwendet man mergemaster zum Aktualisieren von Konfigurationsdateien, so kann mit der -U Option festgelegt werden, dass Dateien die nicht von Hand verändert wurden automatisch aktualisiert werden. Mit der -i Option werden nicht vorhandene Dateien automatisch installiert:

# mergemaster -Ui

Diese Optionen können auch über die mergemaster-Konfigurationsdatei gesetzt werden. Mehr Informationen zu mergemaster findet man in der Manpage mergemaster(8).

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Quellcode in der Tinderbox speichern

Testet man einen Port in einer Tinderbox, so wird der Quellcode bei jedem Test neu heruntergeladen. Im folgenden Beispiel wird in der Tinderbox festgelegt, dass heruntergeladener Quellcode unter /usr/ports/distfiles gespeichert werden soll. Wurde der Quellcode schon heruntergeladen und in diesem Verzeichnis gespeichert, so wird dieser zum Bauen des Portes verwendet:

# cd /usr/local/tinderbox/scripts && ./tc configDistfile -c /usr/ports/distfiles
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Sonderzeichen aus Dateinamen entfernen

Mit Hilfe von detox können Sonderzeichen automatisch aus Dateinamen entfernt und Leerzeichen durch Unterstriche ersetzt werden. Im FreeBSD -Portbaum findet man detox unter sysutils/detox:

# cd /usr/ports/sysutils/detox && make install clean

Nun kann detox auf eine Datei mit Leer- und Sonderzeichen angewendet werden, welche automatisch ersetzt oder entfernt werden:

# ls
test öäü !?_test
# detox test\ öäü\ \!\?_test 
# ls
test_oau_test

Mehr Informationen zu detox findet man in der Manpage detox(1).

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Benutzerdefinierte Portabhängigkeiten festlegen

Mit Hilfe von wanted-ports wird ein Meta-Port installiert mit welchem man bentzerdefinierte Portabhängigkeiten festlegen kann. Im FreeBSD-Portbaum findet man wanted-ports unter ports-mgmt/wanted-ports:

# cd /usr/ports/ports-mgmt/wanted-ports && make install clean

Beim ersten Aufruf von wanted-ports wird eine neue Konfigurationsdatei angelegt:

# wanted-ports 
wanted-ports: WARNING -- no config file found,  creating initial /var/db/wanted-ports.conf

Mit der -a Option wird ein Port als Abhängikeit von wanted-ports hinzugefügt:

# wanted-ports -a www/apache20
wanted-ports: Register new dependency "apache>=2.0.63_15:${PORTSDIR}/www/apache20"?  y

Nachdem zum Beispiel der apache20-Port als Abhängigkeit definiert wurde, würde der wanted-ports bei einer Reinstallation automatisch apache20 mitinstallieren:

# cd /usr/ports/ports-mgmt/wanted-ports && make missing
www/apache20
devel/apr0
archivers/xz

Abhängigkeiten könen mit der -d Option wieder entfernt werden:

# wanted-ports -d www/apache20
wanted-ports: Delete dependency "apache>=2.0.63_15:${PORTSDIR}/www/apache20"?  y

Hat man alle gewünschten Abhängigkeiten hinzugefügt, kann zum Beispiel die /var/db/wanted-ports.conf auf einen weiteren Rechner kopiert werden und durch das Installieren von wanted-ports werden alle gewünschten Ports automatisch installiert.

Weiter kann wanted-ports als Absicherung benutzt werden, damit Ports nicht ohne weiteres mit pkg_delete(1) deinstalliert werden können:

# pkg_delete swaks-\*
# wanted-ports -a mail/swaks
wanted-ports: Register new dependency "swaks>=20100211.0:${PORTSDIR}/mail/swaks"?  y
# cd /usr/ports/ports-mgmt/wanted-ports && make deinstall install clean
# pkg_delete swaks-\*
pkg_delete: package 'swaks-20100211.0' is required by these other packages
and may not be deinstalled:
wanted-ports-0.1_1

Mehr Informationen zu wanted-ports findet man in der Manpage wanted-ports(1).

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Alle Fragen eines Programms mit Ja beantworten

Führt man ein Programm aus, welches Eingaben des Benutzers erwartet, so kann dieses nicht ohne weiteres unbeaufsichtigt ausgeführt werden:

# programm
[...]
Do you want to continue [y/n]?
Are you sure [y/n]?
[...]

Können jedoch alle Fragen mit y beantwortet werden, so können diese automatisch mit yes beantwortet werden:

# yes | programm

Sollen alle Fragen zum Beispiel mit n beantwortet werden, so können diese auch mit Hilfe von yes beantwortet werden:

# yes n | programm

Auf FreeBSD ist yes standardmässig im Basissystem vorhanden. Mehr Informationen zu yes findet man in der Manpage yes(1).

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