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Beastie Menu unter FreeBSD 6.0

In FreeBSD 6.0 wurde der BSD Daemon im Startbildschirm durch einen FreeBSD Schriftzug ersetzt. Dieser kann durch einen der folgenden Einträge in /boot/loader.conf wieder erstetzt werden:

loader_logo="fbsdbw"  # Standard; schwarz/weiss Darstellung des Wortes FreeBSD
loader_logo="beastiebw" # Der FreeBSD 5 Standard; der schwarz/weiss BSD Daemon
loader_logo="beastie" # Mein Standard; farbiger BSD Daemon
loader_logo="none" # Keine Grafik
Quelle: http://www.bsdforums.org/forums/showthread.php?t=36124
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FreeBSD Ports richtig deinstallieren

Wenn man einen Port auf FreeBSD deinstallieren möchte, ist es empfehlenswert, diesen mittels pkg_deinstall oder pkg_delete zu entfernen, da so dieser nur entfernt wird, falls keine anderen Programme mehr von ihm abhängig sind. Ein make deinstall im Portverzeichnis achtet nicht auf Abhängigkeiten, was zu Problemen führen kann.

pkg_delete befindet sich bereits in Basissystem. Möchte man einen Port deinstallieren und gleichzeitig auch alle Ports, von denen nur der zu deinstallierende Port abhängig ist, lohnt es sich sysutlis/portupgrade zu installieren. Darin befindet sich pkg_deinstall. Damit können Ports auch aufwärts rekursiv deinstalliert werden. Um also einen Port samt allen nur von ihm gebrauchten Abhängigkeiten zu deinstallieren verwende ich folgenden Befehl:

# pkg_deinstall -R -d -v <Portname>

Die Option -d entfernt alle leeren Verzeichnisse des Portes und mit -v kriegt man ein bisschen mehr Informationen.

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CPU throttling mit FreeBSD 6.0

Um das CPU throttling mit FreeBSD 6.0 nutzen zu können, einfach das cpufreq Kernelmodul laden:

# kldload cpufreq

Um das Modul direkt beim Hochfahren zu laden, einfach folgenden Eintrag in /boot/loader.conf machen:

cpufreq_load="YES"

In /etc/rc.conf müssen nun die benötigten Variablen gesetzt werden:

powerd_enable="YES"
powerd_flags="-a max -b min"

Danach den powerd Daemon als root starten:

# /etc/rc.d/powerd start

Ist der powerd_enable="YES" Eintrag in /etc/rc.conf gemacht, so wird der powerd Daemon beim Hochfahren automatisch gestartet. Mit der -a max Option läuft die CPU auf der maximalen Frequenz, solange der Laptop am Strom hängt. Mit der Option -b min, läuft die CPU auf der minimalsten Frequenz beim Batteriebetrieb. Statt min kann auch die Option adaptive verwendet werden, um die Taktfrequenz dynamisch der Last anzupassen.

Die aktuelle Frequenz kann mit folgendem Befehl ausgelesen werden:

# sysctl dev.cpu.0.freq 

Mehr Informationen zu powerd in der Manpage powerd(8)

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Erste Erfahrungen mit FreeBSD 6.0

Ich hatte die Chance bei einer Installation von Alains IBM T40p mit FreeBSD 6.0 RC1 einen Blick auf die neue Version zu werfen. Das Ding lief stabil, ausser dass beim Entladen des ath Modules der Kernel mit einem Trap abschmierte. Also haben wir ath gleich in den Kernel mit aufgenommen.
Auch OpenOffice 2.0 RC3 vom good-day.net ftp mirror liess sich ohne Probleme installieren und funktionierte auf Anhieb.

Folgende Kleinigkeiten sind mir noch aufgefallen:

  • Das Bootmenu, das in FreeBSD 5 eingeführt wurde, ist wieder verschwunden
  • Der Bootloader erkennt nun Windows auf einer NTFS Partition und bennent es schlicht und einfach DOS
  • Die WLAN Karte, die im T40p verbaut wurde, wird vom ath Treiber unterstützt. Unter FreeBSD 5.3 konnte diese nur mit dem NDISulator vom Project Evil zum Leben erweckt werden.
  • Die Kerneloption CPU_ENABLE_SSE, zum Aktivieren der SSE/MMX2 Unterstützung auf Intel Prozessoren, ist aus dem Kernel verschwunden.
  • In der make.conf gibt es nun eine NO_RCMDS Option, dass unsichere r* Kommandos wie rsh, rlogin usw. gar nicht mehr gebaut werden.

Alles in allem hab ich ein erstaunlich stabiles FreeBSD 6.0 RC1 gesehen und freue mich auf das 6.0-RELEASE, obwohl ich meine "produktiven" FreeBSD Maschinen weiterhin auf FreeBSD 5.3 und 5.4 betreiben werde.

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Dateiflags in einer FreeBSD Jail nutzen

Um Dateiflags, wie zum Beispiel schg oder sappnd, in einer Jail nutzen zu können, muss zuerst im Hostsystem die Variable security.jail.chflags_allowed auf 1 gesetzt werden.

Beispiel:

root@host# sysctl security.jail.chflags_allowed
security.jail.chflags_allowed: 0

root@jail# ls -aol
-rw------- 1 beat users - 618 Oct 5 15:20 testdatei
root@jail# chflags schg testdatei
chflags: testdatei: Operation not permitted

root@host# sysctl security.jail.chflags_allowed=1
security.jail.chflags_allowed: 0 -> 1

root@jail# chflags schg testdatei
root@jail# ls -aol
-rw------- 1 beat users schg 618 Oct 5 15:20 testdatei
root@jail# rm -f testdatei
rm: testdatei: Operation not permitted
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iso Image mit FreeBSD brennen

Um ein iso Image mit FreeBSD zu brennen, braucht man einen CD-Brenner und eine Konsole.

Einfach folgende Zeile in die Konsole eingeben:

# burncd -f /dev/<Brenner> data <Pfad zu ISO Datei> fixate

Um zum Beispiel ein Image auf meinem IBM ThinkPad T42 zu brennen, gebe ich folgenden Befehl ein:

# burncd -f /dev/acd0 data /home/beat/6.0-BETA5-i386-disc1.iso fixate

burncd befindet sich im Basissystem und muss nicht extra installiert werden. burncd kann noch viel mehr als iso Images brennen, also unbedingt mal einen Blick in die Manpage burncd(8) werfen.

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Notizen zur Konfiguration eines Servers mit FreeBSD 5.4

In der neuen Kategorie FreeBSD habe ich Notizen zur Konfiguration eines Servers mit FreeBSD 5.4 als PDF zum Herunterladen bereitgestellt. Dabei handelt es sich nicht um eine Schritt-für-Schritt Anleitung, sondern mehr um eine Sammlung von Möglichkeiten zur Konfiguration.

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SSL Zertifikat für Apache auf einem FreeBSD selber erstellen und signieren

Mein erster "Befehl der Woche" Eintrag erstellt ein SSL Zertifikat für den Apache2 Webserver und signiert dieses auch selber:

# mkdir /usr/local/etc/apache2/ssl.key
# mkdir /usr/local/etc/apache2/ssl.csr
# mkdir /usr/local/etc/apache2/ssl.crt
# openssl genrsa -out /usr/local/etc/apache2/ssl.key/server.key 1024
# openssl req -new -key /usr/local/etc/apache2/ssl.key/server.key \
-out /usr/local/etc/apache2/ssl.csr/server.csr
# openssl x509 -req -days 3650 -in /usr/local/etc/apache2/ssl.csr/server.csr \
-signkey /usr/local/etc/apache2/ssl.key/server.key \
-out /usr/local/etc/apache2/ssl.crt/server.crt

Wichtig, bei CommonName (CN) den Servername angeben!

Jetzt werden in der /etc/rc.conf noch die richtigen Einträge hinzugefügt:

apache2_enable="YES"
apache2ssl_enable="YES"

Und nach einem Neustart des Apaches mit /usr/local/etc/rc.d/apache2.sh restart startet der Apache mit dem selbst erstellten Zertifikat.

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