BlogBlog ÜbersichtjailscriptportsoptFreeBSDLinksThermoskanneKontakt

Wartezeit des Bootloaders verändern

Standardmässig wartet der FreeBSD-Bootloader 10 Sekunden auf eine Eingabe bis der Bootvorgang vortgesetzt wird. Diese Zeit kann durch einen autoboot_delay-Eintrag in der /boot/loader.conf verändert werden. Im folgenden Beispiel wird die Wartezeit auf drei Sekunden gesenkt:

autoboot_delay="3"
Related Entries:
Neustart durch Ctrl+Alt+Del verhindern
Label- und Partitionseditor von sysinstall verwenden
Automatisches Aktualisieren von Konfigurationsdateien
Quellcode in der Tinderbox speichern
Liste aller Ports erstellen die nicht als Abhängigkeiten installiert wurden
Comments (0)  Permalink

Neustart durch Ctrl+Alt+Del verhindern

Möchte man verhindern, dass ein System durch das Drücken von Ctrl+Alt+Del neu gestartet werden kann, so kann folgende Option der Kernel-Konfiguration hinzugefügt werden:

options    SC_DISABLE_REBOOT

Danach muss der Kernel neu gebaut und das System neu gestartet werden.

Related Entries:
Wartezeit des Bootloaders verändern
Label- und Partitionseditor von sysinstall verwenden
Automatisches Aktualisieren von Konfigurationsdateien
Quellcode in der Tinderbox speichern
Liste aller Ports erstellen die nicht als Abhängigkeiten installiert wurden
Comments (0)  Permalink

Konsolenausgabe löschen

Arbeitet man unter FreeBSD auf der Konsole und möchte die bestehenden Ausgaben löschen, so kann dies durch das Drücken von Ctrl + l gemacht werden. Dies funktioniert auch nachdem man sich bereits von der Konsole abgemeldet hat.

Comments (0)  Permalink

Zugriffs- und Modifikationszeit einer Datei ändern

Mit Hilfe der -a Option von touch kann die Zugriffszeit einer Datei verändert werden. Mit der -t Option wird die neue Zeit angegeben:

# stat -f "modify: %Sm access: %Sa" testdatei
modify: Jul 31 15:04:12 2010 access: Jul 31 15:04:05 2010
# touch -a -t 198010020210 testdatei
# stat -f "modify: %Sm access: %Sa" testdatei
modify: Jul 31 15:04:12 2010 access: Oct  2 02:10:00 1980

Identisch kann mit der -m Option die Modifikationszei der Datei angepasst werden:

# touch -m -t 198010020210 testdatei
# stat -f "modify: %Sm access: %Sa" testdatei
modify: Oct  2 02:10:00 1980 access: Oct  2 02:10:00 1980

Verwendet man nur die -t Option wird sowohl die Zugriffs- als auch die Modifikationszeit der Datei geändert:

# touch -t 201010020210 testdatei
# stat -f "modify: %Sm access: %Sa" testdatei
modify: Oct  2 02:10:00 2010 access: Oct  2 02:10:00 2010

Mit der -r Option werden die Zugriffs- und Modifikationszeiten einer anderen Datei kopiert:

# stat -f "modify: %Sm access: %Sa" testdatei*
modify: Oct  2 02:10:00 2010 access: Oct  2 02:10:00 2010
modify: Jul 31 15:04:45 2010 access: Jul 31 15:04:45 2010
# touch -r testdatei2 testdatei
# stat -f "modify: %Sm access: %Sa" testdatei*
modify: Jul 31 15:04:45 2010 access: Jul 31 15:04:45 2010
modify: Jul 31 15:04:45 2010 access: Jul 31 15:04:45 2010

Auf FreeBSD ist touch standardmässig im Basissystem vorhanden. Mehr Informationen zu touch findet man in der Manpage touch(1).

Comments (0)  Permalink

Dateien einer bestimmten Grösse anlegen

Mit Hilfe von tuncate können Dateien mit einer bestimmten Grösse angelegt oder die Grösse einer Datei angepasst werden. Im folgenden Beispiel wird eine Datein welche 10MB gross ist angelegt:

# truncate -s 10M testdatei
# ls -lh testdatei
-rw-r--r--  1 beat  wheel    10M 31 Jul 15:04 testdatei

Diese Datei kann danach um weitere 10MB vergrössert werden:

# truncate -s +10M testdatei
# ls -lh testdatei
-rw-r--r--  1 beat  wheel    20M 31 Jul 15:04 testdatei

Auch kann mit truncate eine Datei angelegt werden, welche die identische Grösse einer anderen Datei hat. In diesem Falle kann mit der -r Option die Datei angegeben werden welche als Ausgangsgrösse genommen werden soll:

# truncate -r testdatei testdatei2
# ls -l testdatei*
-rw-r--r--  1 beat  wheel  20971520 31 Jul 15:04 testdatei
-rw-r--r--  1 beat  wheel  20971520 31 Jul 15:04 testdatei2

Auf FreeBSD ist truncate standardmässig im Basissystem vorhanden. Mehr Informationen zu truncate findet man in der Manpage truncate(1).

Comments (0)  Permalink

VuXML-Datei abfragen

Mit Hilfe von portaudit kann überprüft werden ob auf einem System Ports mit bekannten Sicherheitsproblemen installiert sind. Diese Informationen sind in der VuXML-Datei gespeichert. Mit Hilfe von vxquery kann die VuXML-Datei nach bestimmten Ports und Versionen abgefragt werden. Im FreeBSD-Portbaum findet man vxquery unter security/vxquery:

# cd /usr/ports/security/vxquery && make install clean

Nun muss vxquery der Pfad zur VuXML-Datei und der Port mit Versionsangabe übergeben werden. Sind für diese Version Sicherheitsprobleme bekannt, werden diese angezeigt:

# vxquery /usr/ports/security/vuxml/vuln.xml firefox-3.6.3,1
Topic: mozilla -- multiple vulnerabilities
Affects:
    3.6.*,1 < firefox < 3.6.4,1
    3.5.*,1 < firefox < 3.5.10,1
    linux-firefox-devel < 3.5.10
    2.0.* < seamonkey < 2.0.5
    3.0 <= thunderbird < 3.0.5
References:
    cvename:CVE-2008-5913
    cvename:CVE-2010-0183
    cvename:CVE-2010-1121
    cvename:CVE-2010-1125
    cvename:CVE-2010-1197
    cvename:CVE-2010-1199
    cvename:CVE-2010-1196
    cvename:CVE-2010-1198
    cvename:CVE-2010-1200
    cvename:CVE-2010-1201
    cvename:CVE-2010-1202
    cvename:CVE-2010-1203
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-33.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-32.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-31.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-30.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-29.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-28.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-27.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-26.html
    url:http://www.mozilla.org/security/announce/2010/mfsa2010-25.html
<URL:http://vuxml.freebsd.org/99858b7c-7ece-11df-a007-000f20797ede.html>
Comments (0)  Permalink

Label- und Partitionseditor von sysinstall verwenden

Seit FreeBSD 6.3 kann der Label- und Partitionseditor von systinstall (sade) auch nach der Installation auf der Kommandozeile verwendet werden:

# sade

Mehr Informationen zu sade findet man in der Manpage sade(8).

Related Entries:
Wartezeit des Bootloaders verändern
Neustart durch Ctrl+Alt+Del verhindern
Automatisches Aktualisieren von Konfigurationsdateien
Quellcode in der Tinderbox speichern
Liste aller Ports erstellen die nicht als Abhängigkeiten installiert wurden
Comments (0)  Permalink

Automatisches Aktualisieren von Konfigurationsdateien

Verwendet man mergemaster zum Aktualisieren von Konfigurationsdateien, so kann mit der -U Option festgelegt werden, dass Dateien die nicht von Hand verändert wurden automatisch aktualisiert werden. Mit der -i Option werden nicht vorhandene Dateien automatisch installiert:

# mergemaster -Ui

Diese Optionen können auch über die mergemaster-Konfigurationsdatei gesetzt werden. Mehr Informationen zu mergemaster findet man in der Manpage mergemaster(8).

Related Entries:
Wartezeit des Bootloaders verändern
Neustart durch Ctrl+Alt+Del verhindern
Label- und Partitionseditor von sysinstall verwenden
Quellcode in der Tinderbox speichern
Liste aller Ports erstellen die nicht als Abhängigkeiten installiert wurden
Comments (0)  Permalink

Quellcode in der Tinderbox speichern

Testet man einen Port in einer Tinderbox, so wird der Quellcode bei jedem Test neu heruntergeladen. Im folgenden Beispiel wird in der Tinderbox festgelegt, dass heruntergeladener Quellcode unter /usr/ports/distfiles gespeichert werden soll. Wurde der Quellcode schon heruntergeladen und in diesem Verzeichnis gespeichert, so wird dieser zum Bauen des Portes verwendet:

# cd /usr/local/tinderbox/scripts && ./tc configDistfile -c /usr/ports/distfiles
Related Entries:
Tinderbox-Jail ohne Kompilieren erstellen
RSS-Feed der zuletzt gebauten Ports einer Tinderbox
Port-Optionen in der Tinderbox verwenden
Ports testen und Pakete erstellen mit einer Tinderbox Version 3.2
ccache in einer Tinderbox verwenden
Comments (0)  Permalink

Benutzerdefinierte Portabhängigkeiten festlegen

Mit Hilfe von wanted-ports wird ein Meta-Port installiert mit welchem man bentzerdefinierte Portabhängigkeiten festlegen kann. Im FreeBSD-Portbaum findet man wanted-ports unter ports-mgmt/wanted-ports:

# cd /usr/ports/ports-mgmt/wanted-ports && make install clean

Beim ersten Aufruf von wanted-ports wird eine neue Konfigurationsdatei angelegt:

# wanted-ports 
wanted-ports: WARNING -- no config file found,  creating initial /var/db/wanted-ports.conf

Mit der -a Option wird ein Port als Abhängikeit von wanted-ports hinzugefügt:

# wanted-ports -a www/apache20
wanted-ports: Register new dependency "apache>=2.0.63_15:${PORTSDIR}/www/apache20"?  y

Nachdem zum Beispiel der apache20-Port als Abhängigkeit definiert wurde, würde der wanted-ports bei einer Reinstallation automatisch apache20 mitinstallieren:

# cd /usr/ports/ports-mgmt/wanted-ports && make missing
www/apache20
devel/apr0
archivers/xz

Abhängigkeiten könen mit der -d Option wieder entfernt werden:

# wanted-ports -d www/apache20
wanted-ports: Delete dependency "apache>=2.0.63_15:${PORTSDIR}/www/apache20"?  y

Hat man alle gewünschten Abhängigkeiten hinzugefügt, kann zum Beispiel die /var/db/wanted-ports.conf auf einen weiteren Rechner kopiert werden und durch das Installieren von wanted-ports werden alle gewünschten Ports automatisch installiert.

Weiter kann wanted-ports als Absicherung benutzt werden, damit Ports nicht ohne weiteres mit pkg_delete(1) deinstalliert werden können:

# pkg_delete swaks-\*
# wanted-ports -a mail/swaks
wanted-ports: Register new dependency "swaks>=20100211.0:${PORTSDIR}/mail/swaks"?  y
# cd /usr/ports/ports-mgmt/wanted-ports && make deinstall install clean
# pkg_delete swaks-\*
pkg_delete: package 'swaks-20100211.0' is required by these other packages
and may not be deinstalled:
wanted-ports-0.1_1

Mehr Informationen zu wanted-ports findet man in der Manpage wanted-ports(1).

Comments (0)  Permalink
Next1-10/272